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Bronzezeit Schlachtfeld Video

Die vermutungen sind aber auf sachen die wir mit beweise nachvollziehen koennen basiert. Z.b. Wir wissen das in Neolitische Doerfer es keine Haeuser gab die groesser waren als der rest, keine menschen wurden mit costbaren sachen begraben etc. Danach laesst es sich nachwollziehen das es keine struktur gab die maechtige und normale leute teilten.

Ich wuerde anehmen das so eine Hierarchie eher ein ziel von eines der spaetern spiel erweiterungen seinen wird (Neolithikum im Nahen Osten vieleicht?)

Hat das Neolitikum auf der gesamten Erde zur selben Zeit begonnen? Bin nicht sicher, meine einmal gelesen zu haben, dass in manchen Regionen Mitteleuropas fast ein fließender Übergang in die Bronzezeit stattfand. Könnte dann die Startposition des Spielers entscheidend sein…?
(Sofern die Karte und der Zeitlauf real ist)

Wie schon geschrieben, mein Wissen über die Zeit beschränkt sich auf verschiedene Museumsbesuche zu Ausgrabungen in Hessen und Thüringen (Nebra, Leubingen, Glauberg und ein paar Sachen in Dänemark)

Ist sicher nicht einfach - auch für heutige Spieler - sich in eine Zeit allein schon ohne Strom hineizuversetzen… denke da müssen die Dev´s mit sehr viel Fingerspitzengefühl drangehen :wink:

Zur Sache mit den Bögen. Hatte Gelegenheit, verschiedene Muster auszuprobieren. Ein einigermaßen ordentlicher handgeschnitzter Bogen aus gut gewachsenem Holz mit guter Sehne ist - Übung vorausgesetzt - genauso präziese und stark wie ein heutiger aus Serienfertigung. Auch Pfeile brechen nicht, wenn das richtige Material verwendet wird. Die Güte des Materiales ist entscheidend und da sollten Jäger, deren Überleben von ihrem werkzeug abhing, sich ausgekannt haben.

Nein, das Neolitikum beginnt mit den punkt wo eine kultur sich als Bauern neiderlaesst (auser in Russland wo die erfindung vom kermischen topf als Neolitikum genommen wird [danke Kalter Kreig]). Und der Uebergang zum Chalkolitikum und der Bronzezeit kommt darauf an wan eine Kultur metal erfindet/anfaengt metal zu importieren. Diese beiden umstaende passieren natuerlich an verschiedenen zeitpunkten in andere weltteile (es gibt immer noch Menschen die nicht aus den Neolitikum sind).

Nach was die Devs bisher gesagt haben, das spiel wird am anfang oder kurz vor den anfang des Neolitikum fuer den spieler sein. Also man wird immer noch wandern muessen und auf die jagt und zufaellige ernte sich verlassen.

Ist nicht so schwer fuer manche von uns, einige hier machen Historichedahstellungen wobei man ohne strom wohnen muss (hab ich auch vor jahren gemacht). :wink:

Mit den bogen: Ein heutige Boegen aus Serienvertigung haben einen enormen unterschied in praezision und staerke (moderne Boegen liegen normal zwischen 13 und 40kg schusskraft). Zb man kann Boegen mit ziel anlage oder fernrohr kaufen. Theoretisch kann main ein bogen aus gut geschnitzten holz auf 50kg oder mehr bringen. Das problem mit den Pfeilen ist etwas was sich auf die konstruktion mit Stein anstatt Metal bezieht. Mit ein Pfeil, der eine Steinspitze hat, muss man ein Schnitz im holz machen und den Stein dahinen festmachen (mit Metal nuetzt man gewoehnlich einen Sockel). Das hat leider den effect das wen ein Pfeil etwas hartes (oder einfach etwas mit zuviel wucht) trifft, das der Pfeil leichter sich spaltet als wen er mit einen sockel gebaut waere. Das hat wenig damit zutuhen ob man sich mit den Material auskennt, sondern eher ein problem mit der technologie.

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Wow! Danke, wieder was gelernt. Hoffe, es gelingt den Dev´s, diese an sich spannende Ära in ein Spiel ohne zuviel Grinding zu transportieren. Hätte mir gewünscht, das Setting läge etwa zu Beginn des Römischen Reiches, andererseits wäre da eine Geschichte vorprogrammiert, weil nachlesbar. Neolitikum lässt da mehr Spielraum für Überraschungen im Rahmen der realen Bedingungen. Na, man wird sehen.

Stimmt natürlich, selbst mit angesengtem Holz gibt es da Grenzen. Aber für ein Kanninchen reicht es und ein Wildschwein würde ich auch lieber nicht mit einem heutigen Bogen angreifen, denke, Speer/Lanze wäre da meine Wahl. (Oder schnell auf einen Baum klettern) :slight_smile:

Sorry, either switch to English or continue on the German thread the devs kindly made for us, it’s a bit unfair on everyone else if we continue in German. :wink: Totally my fault by the way.

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Man hat uns “umgebettet” :slight_smile:nunja, jetzt haben wir halt unseren eigenen Thread.
Wenn ĂĽberhaupt, trifft mich eine Schuld - mit der ich nun leben muĂź :wink:
Werde mich halt weiterhin mit google-trans einmischen…
Danke nochmal, ist interessant mit Dir zu diskutieren und zu lernen

Habe mal ein wenig gegoogled, glaube, auch in Deutschland haben viele ältere Archäologen (!800 - 1930) die Zeitbestimmung anhand von Tontöpfen vorgenommen. Je nach Form und Muster eine andere Kultur https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelneolithikum
Bin von Natur aus ein großer Zweifler (ein ungläubiger Thomas halt) :wink: Experimentelle Archäologie finde ich spannend, hat Hand und Fuß, ist nachvollziehbar. Auch Luftarchäologie finde ich spannend, tatsächlich lässt sich zur richtigen Jahres- und Tageszeit vieles von dort oben (etwas mehr als) erahnen.
Aus dem Fund einiger Scherben, der Lage einiger Knochenreste und paar verkohlter oder vermoderter Holzreste ein detailiertes Bild der Bewohner dieses Dorfes(?) zu erhalten, hmm. Denke, da ist schon viel Phantasie im Spiel. Letzlich träumt natürlich sicher auch jeder Jung-Schliemann davon, einen bedeutenden Fund zu machen - woran ja oft auch die Projektfinanzierung hängt. Gut, wenn man dann wohlklingende Namen (Prof.Dr.Dr.) und eine gute Story verkaufen kann. :wink: Ist legitim, man muß ja von was leben und Ergebnisse vorzeigen.
Denke, für eine grobe Vorstellung reicht so etwas vielleicht. Aber wenn man bedenkt, was einem einzelnen so jeden Tag passiert und das auf eine Gruppe über mehrere Jahre überträgt… da hilft nur Phantasie. Alltag gab es ja zu allen Zeiten, nur mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten. Auch die Funde - waren es seinerzeit die Premiumdinge des Lebens oder entbehrlicher Abfall? Standard? Für wie lange?
Beeindruckend fand ich z.B. die Ägyptische Kultur (Museum Kairo), was für eine Kunstfertigkeit! Die Büste der Nofretete in Berlin - Hammer! Und man kennt recht gut die Geschichten um die Menschen dieser Zeit. Warum sollten die Menschen in anderen Teilen der Welt nicht ebenso nach Luxus und Kunstfertigkeit gestrebt haben? Die schönen Sachen haben sie natürlich nicht rumliegen lassen, die wurden geklaut, verschenkt, vererbt oder wanderten in irgendwelche “Schätze”, die noch nicht gefunden wurden oder zerstört wurden.
Sicher spielten naturbedingte Notwendigkeiten und regionale Charaktermerkmale eine gewisse Rolle, was im Mittelpunkt der Gesellschaft stand und was erstrebenswert war. Könnte mir aber vorstellen, dass das Leben wesentlich facettenreicher war, als wir es bisher annehmen. Ist nur verloren gegangen, genau wie die römische Kultur im “finsteren Mittelalter”,
obwohl es für die Menschen damals viel leichter gewesen wäre, das zu vermeiden.
Würde mir wünschen, dass das Spiel viele Wege zulässt, zu probieren - auch über bekannte Grenzen hinaus. Meine damit, andere Kombinationen von “Zufällen”, die wir heute als Erfindung oder Entdeckung bezeichnen, auch in anderer Reihenfolgen als die (derzeit) etablierte Meinung. Experimentelles Neolitikum…:slight_smile:

Archaeologie benuetzt tontoepfe um verschiedene Kulturen von einander zu unterscheiden (ein bischen zu sehr meiner meinung nach), dies geht nicht nur fuer das Neolitikum, sondern fuer alle zeit alter wo wir keine schrift formen haben. Das ist nicht vorauf ich hinaus wollte.

Was ich meinte ist das im westen wir den anfang vom Neolitikum (egal von welcher kultur oder geographischen lage) als den zeitpunkt nehmen wo die menschen zu Bauern werden. Aber durch den wunder des Kalten Krieges hat die Russische Archeologische tradition ein anderen masstab fuers Neolitikum entwikled: In Russland gelt die erfindung von tontoepfen (nicht nach form oder muster, sondern die erfindung der technologie) als den anfagn des Neolitikum.

Wen du Archaeologie bezweifeln willst dan kannst du das ruhig, davon werde ich dich nicht abhalten, ich finde da merkt man schon das du ein hobby-historiker bist, weil wen man auf der uni geht und berichte liest da lernt man ziemlich schnell den unterschied zwischen “phatasie” und was im boden ist zu merken. Aus “eingier Scherben, der Lage einiger Knochenreste, und ein paar holzreste” findet man uebrigens viel mehr raus als aus Experimentelle Archaeologie. Experimentelle Archaeologie ist fast 100% phantasie. “Wie wuerde ich dieses ding machen.” Der “ich” ist aber ein moderner mensch, und hat weder das wissen, noch den koerper von einen mensch aus den Neolitkum, und selbst wen wir auf einen weg der uns passt stolpern, bedeutet das lange nicht das wir auf den weg gestolpert sind den die antiken benutzt haben.

Funde sind nichts ohne Kontext. Das ist der unterschied zwischen Archaeologie und Grabraub. Egal was es ist, man kann sachen darueber nachvollziehen durch den kontext in den der Fund gefunden wurde. Praemium ding, oder Abfall? Wie stellen wir das fest? Einfach: Kontext, die “knochenreste und sherben.”

In anderen teilen der welt gab es solche schaetze uebrigens. Aber denk mahl, die Bueste von Nofretete stammt aus den 1300 BCE. Das ist das ende der Bronze zeit, und dazu im am meist fortgeschrittenen teil der welt! Ich kan dir kunstwerke, die “Schoenen sachen” zeigen die bis zu unsere zeit aus anderen ecken der welt gekommen sind, aber selten aus dem Neolitikum. Wir waren nicht so fortgeschritten damals, und die sachen die fuer die menschen damahls von wert waren (zb die wunderschoenen polierten stein aexte) sind im gegensatzt zu den Schaetzen der Bronzezeit eher unbeidruckend fuer uns.

Der Punkt geht unbedingt an Dich :slight_smile: wobei Handwerkskunst immer ein Genuß ist. Wollte bestimmt nicht die Archäologie als Ganzes in Frage stellen. Nur habe ich gegenüber manchen Schlußfolgerungen arge Zweifel.
Beispiel: Viele Jahre wurde behauptet, Wikinger kannten keine Säge. Alles wurde mit Beilen bearbeitet. Schiffe, Hauser, Möbel…Allerdings, ein Exportschlager der Nordmänner waren - Kämme. Stelle mal einen Kamm ohne Säge her…
Irgend wann später fand man in einem Brunnen in Dänemark einen Eimer voll Werkzeug aus dieser Zeit und siehe da, Sägen in allen Ausführungen. Natürlich ist gespaltenes Holz für Schiffsplanken z.B. viel besser geeignet, aber nur weil man ein paar mit Beil behauene Planken aus dem Moor zog zu behaupten, der Erbauer hätte noch nie von einer Säge gehört…

Bei einem umfangreichen Fund aus einer Zeit, über die sowieso viel bekannt ist, o.k. Aber wenn wirklich nur wenige vergammelte Reste aus einer Urzeit gefunden werden…nee, wäre mir zu wenig um daraus auf´s Große, Ganze zu schließen. (Denke da an den jüngsten Fund von dem Zahn in einer Höhle in (??Rumänien?? Du hast sicher davon gehört)
Aber, wie Du schon schreibst ist´s bei mir auch nur ein Hobby und ich laß mich gern überzeugen. Aber kritisch Fragen - kann das nicht lassen, sorry, die Gene :wink:
Du schreibst viel ĂĽber Russland - Deine Heimat?

Beispiel: Jahrhunderte lang dachten menschen das die Sonne um die Erde ging. Dan haben wir beweise gefunden das es andersrum ist. Die Wissenschaft ist im diesen sinne wirklich toll, und Archaeologie ist ueberhaupt nicht anders. (Ich wuerde auch darauf hinwesien das als der Mästermyr fund gemacht wurde die Archaeologie noch nicht sehr fortgeschritten war [1930ziger], zumindest als Wissenschaft anstadt als Hobby. Heutzutage kann man durch die holzarbeit an vielen Scandinavischen [Vikinger ist eine profession nicht ein volk] Holzartefakten erkennen).

Ist in Archaeologie ganz egal. Archaeolgie bezieht sich darauf was im boden zu finden ist, nicht darauf was in Historischen Text zu finden ist. Fuer dich ist es zu wenig auf sachen zu schliessen ja. Da wuerde ich dir zustimmen. das wegen muss man jahre lang Archaeologie studieren, und selbst dan wird man wirklich nur experte in ein oder zwei feldern.

redest du hiervon?

Ne, click mahl auf mein profil :stuck_out_tongue:

Habe ich vor einiger Zeit in einer Doku gesehen. Ein Forscher hat die Höhle jahrelang untersucht und u.a. “diesen” Zahn gefunden. Zur Sicherheit hat er einen Kollegen mit dazu geholt und man wurde sich einig, dass hier ein völlig neuer Typ Homosapiens gelebt haben muß, der eigentlich nicht dahin gehört. “Und nun muß die Geschichte der Menschheit völlig neu geschrieben werden” war die einhellige Schlußfolgerung. Dazu meine Hobby-Meinung:
In dieser Höhle lebte vorübergehend Puh der Bär, der Zahn gehörte dem Frühstück seiner beiden Jungen und wer kann schon wissen, auf welchen Wegen dieser Zahn wann dorthin gelangt ist? Als Artefakt im Rucksack eines Nomaden, vielleicht (damals noch) als kompletter Schädel seiner Frau oder seines Vaters?

Genau das meine ich :wink:

Also ich neheme an von deiner beschreibung das es nicht derselbe zahn ist (da es von ein 5 jahrigen kind gefunden wurde). Also ich kann jetzt nicht mit details reden, da ich keine kenne.

Also deine Hobby meinung hat ein problem: Erestens es ist nicht wichtig das dieser zahn jetzt zu jemand gehoert der in dieser hoele gestorben ist. Das der zahn eine neue art von Homonid gehoert bedeuted ganz alleine das die geschichte der Menscheit neu geschrieben werden muss, das diese Hononiden in Bulgarien sind bedeuted das die wanderungen der Homoniden anders sein wird (den egal ob der kerl in der hoele oder nicht gestorben ist, muss er denoch zur hoele gekommen sein, und wen du meinen willst das jemand 1.000 jahre lang oder laenger den zahn mit sich gefuert hat dan wuerde ich sagen du bist der der zuviel phantasie benuetzt (Ob es ein oder zwei generationen ist mach sehr wenig aus in diesen zeitraum).

Genau das meinst du? Hier ist nichts von Phantasie der rede, hier ist nur von sachen die wir auf grund von beweisen beschliesen koennen, und wen sich die beweise anders oder neue beweise gefunden werden dan bringen wir neue theorien die das erklaeren. Hat ueberhaupt nichts mit phantasie zu tuhen.

Und hinzu: Du musst auch bedenken das zietungs (oder webseiten) bereichte nicht das selbe sind wie Archaeologische Berichte. Zeitungen sind immer senzationell “Die ganze vorgeschichte muss umgeschrieben werden!” und bekommen sooo oft die fakten falsch. Ein Archaeologischer Berich ist halt ein wissenschaftlicher bericht, schwer zu lesen wen man selber kein experte ist, und fuer jede analyse ein beweis.

Wir reden hier über einen Zahn (Fakt). Der Rest vom Kerl fehlte (Fakt). Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper (Fakt). Warum also nur ein Zahn? In der selben Schicht? Vermute, der Zahn war allein auf Reisen (Gegenbeweis?), ein Talisman eines urzeitlichen Grabräubers?(Gegenbeweis?) Eine falsche Datierung? Ein Fake, um Fördermittel zur weiteren Forschung zu ergattern? Ich weiß es nicht. Egal was stimmt, es wird niemanden ernstlich gefährden.

Dieser Fall ist schon wesentlich gefährlicher. Hier haben Menschen gebrannt (meine zweifelnden Vorfahren vielleicht? :wink:)

…tja, für die Märtyrer, die das schon vorher vermutet haben, leider zu spät. Das ist, was ich meine. Vorläufige Ergebnisse als unumstößliche Fakten in Stein zu meißeln. Was in Schulen und Uni´s gelehrt wird, sind Wissensstände zum Zeitpunkt der Unterrichtsstunde. Das meiste stimmt sicher, bei manchen “Fakten” könnten durchaus Zweifel erlaubt sein. Du argumentierst sehr gut, weißt viel mehr als ich und ich schätze die Diskussion mit Dir sehr, aber glauben heißt überzeugt sein, ist eine individuelle Sache für jeden einzelnen.

Und schon sind wir uns einig. :wink:

Eben. Wie tickten Urmenschen? Waren sie dumm? Dümmer als wir? Ist die Masse der heute lebenden Menschen cleverer als die Leute damals? Nehmen wir uns nur mal unsere bisher in den letzten 1000 Jahren erworbenen Kenntnisse weg… Innerhalb von 2 Jahren wäre unsere Zivilisation bis auf ein paar noch heute lebende Urvölker und paar Fischer und Bauern weg. (Sofern die ihr Leben vor den Plünderern haben schützen können) Finde, da haben unsere Ahnen vor 20.000 Jahren sehr clever agiert, mit ihrem viel zu kleinen Gehirn. Evtl. waren die gar nicht so dumm, hatten nur weniger Optionen und haben daraus das beste gemacht. Wir sind der Beweis, es gibt uns. Vielleicht sind wir uns - unter gleichen Bedingungen - ähnlicher, als wir es derzeit annehmen? Meine schon, dass experimentelle Archäologie eine Daseinsberechtigung hat, allein um eine Antwort auf diese Frage zu untersuchen. Wenn es der Tatsache entspricht, dass jeder Mensch von ursprünglich einer einzigen Frau abstammt (noch so ein - möglicherweise richtiges (?) - Forschungsergebnis einer Genanalyse) sollten gewisse Denkmuster eigentlich auch gleichmäßig vererbt worden sein. Wieviel “Ur” steckt also noch in uns? Finde das sehr spannend! :wink:

Ich schreib mahl auf english weil mir das fachvocabular auf deutsch fehlt. Wen etwas unverstaendlich ist sag mir es bitte und ich werde versuchen es auf Deutsch nochmahl zu schreiben.
A fake? Unlikely. You can’t fake C-14 dates (or other isotopic decay dating method), at most they need calibration to account for external circumstances (for example Old Carbon in Fish rich diets). How the tooth ended up in the cave (going by the account above) is, as I pointed out, rather irrelevant. For it to be taken seriously people need to be able to independently verify what the doctor publishes (this is how science works), and someone else will double check his work, hence if you want to cast doubts like yours I recommend you read the research papers, rather than just vaguely reference a documentary you watched.

As long as it is in fact 7 million years old it would have had to have belonged to someone who lived in Bulgaria back then, OR been carried by someone to Bulgaria within a reasonable time (it’s unreasonable, using wild imagination, to assume that someone would after millions of years have been in possession of such a tooth and carried it to Bulgaria).

What is taught in Schools and Universities is what we know for the moment yes, and you are allowed to doubt it, but doubting it without having studied it, and without having the primary research, or at the very least the research papers to hand, and without understanding the techniques that any subject (not just Archaeology) has to find these facts is even worse than believing it. If you want to talk about damage, this is what people who don’t want Evolution (or the fact that the world is round) taught in schools do.

That’s fine talking about how Ancient people “ticked” (btw as long as we are talking about Anatomically Modern Humans (ie Human History in the last 100,000 years) they where just as smart as us, they just didn’t have schools or the inventions that are in our past to help them along. If we start talking about Hominids and the like then they certainly where dummer than us, but just how much is a matter of intense debate, especially when it comes to close relatives of ours like the Neanderthals). Vor 20.000 Jahren waren gehirne von Menschen genau so gross wie unsers ;). However you mistake my central point here: You call Archaeology a subject full of fantasy, because you haven’t studied the field and don’t understand how much and what can be reconstructed from what kind of finds, but have said you don’t extend the same skepticism to Experimental Archaeology, when in fact Experimental Archaeology is the field that requires far more fantasy, and is much more guess work.

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neeeiiiinnn. Nicht komplett. Ohne Archäologie wüssten wir nix. Natürlich nicht. Bestimmt sind viele Dinge logisch und belegbar. Finde auch die Methoden, mit deren Hilfe das geschieht, phantastisch und bin fasziniert, auf was Leute so kommen und mit heutiger Technik herzustellen ist. Möglicherweise habe ich zuviele Doku´s gesehen - meist kamen mir da Zweifel.
Vor Ort oder in Museen eher selten, das war “begreifbar” und die Zusammenhänge vorstellbar.
Erinnere mich an das Schiffsgrab in Dänemark (Name leider vergessen - das u.a. mit den toten Pferden). Yep! Da brauchte mann kein Gramm Phantasie. Das war einfach. Bei dem “Warum so?” wurde es dann schon etwas holprig mit Erklärung - o.k. Glaube, unter diese Decke passt viel drunter. Ach, gib mir Zeit, wird schon noch werden mit mir. Die Entwicklung des Spieles dauert ja noch paar Monate…:wink: